Einer der besten Tage bisher!
Aufgewacht sind wir an einem der schönsten Plätze, die wir uns vorstellen konnten. Wir hatten Blick aufs Meer, waren überdacht von Weinranken und lagen auf weichem Teppich, beziehungsweise Kunstrasen der sich am Steilhang an der Adria befand. Sonnig war es zudem auch noch. Wir frühstückten zu viert und Maltes Bastelei an seinem Rad – seine Hinteradnabe musste gefettet werden – und die generell entspannte Stimmung sorgte für eine verspätete Abfahrt.

Wir mussten ein paar Kilometer nach Triest zurück. Auf diesem Weg kam es dann zu unserem ersten kleinen Unfall. Auf dem abgetrennten Seitenstreifen verpasste Thea eine kleine Rampe die auf den Bürgersteig führen sollte. Sie versuchte sich noch an der engen Wand abzustützen, zog sich dabei jedoch einige Schürfwunden an den Fingern zu. Nachdem sie kurz von uns drei verarztet wurde, konnte es weitergehen. Gut, dass wir vorbereitet waren und es weiterhin sind!
Auf der weiteren Fahrt durch Triest hielten wir noch zwei mal für Kaffee, Eis und Aperol an. Während wir im Café saßen wurden wir von einem anderen Radreisenden angesprochen. Nach einem kurzen Plausch über die üblichen Themen befanden wir uns ziemlich eindeutig auf der Aperolspur und mussten umbedingt los!
Die nächsten zehn Kilometer führte uns der Weg mitten durchs Stadtgebiet und wir hatten Mühe uns bei der Hektik und den nicht vorhandenen Fahrradwegen zu orientieren. Währenddessen zog über der Stadt ein Gewitter auf. Eine weitere Möglichkeit unsere Regenjacken zu Testen schlug aber leider fehl, da es nicht zum erwarteten Regenschauer kam. Aber angezogen hatten Johannes und Leon sie schonmal – vorsichtshalber!
Gymnastik an der Küste
Nach dem Stress der Stadtfahrt folgte dann ein schöner Abschnitt entlang der Küste, bei dem wir doch tatsächlich Gymnastikübungen einlegen konnten. Es ging immer weiter am Meer entlang, bis wir schließlich zurück im wunderschönen Slowenien waren. Angekommen in Ankaran, einer sehr touristischen Küstenstädchen, gab es in einem Campingresort während eines kleinen Schauers Pommes für alle.

In der nächstgrößeren Hafenstadt Koper haben wir uns mit verschiedenen Fischern über ihre Arbeit unterhalten. Anschließend suchten wir uns eine kleine Fischbude, um frischen Fisch zu essen. Wir bestellten uns eine Auswahl an verschiedenen Gerichten, und wurden nicht enttäuscht.






Vor dem Festmahl in Koper!
Nach dem Festmahl in Koper!
Die Sonne ließ sich auch endlich wieder blicken. So konnten wir noch schnell ins Meer hüpfen. Wir hatten uns sogar einen Platz mit Dusche rausgesucht. Einziges Problem daran war nur, dass die Duschen leider nicht funktionierten. Schließlich mussten wir uns notdürftig an einem Wasserspender duschen. Nach dem Duschen ging langsam die Sonne unter.
Wasserspenderduschen vor dem Sonnenuntergang
Nach einer weiteren Runde Gymnastikübungen ging es bei hereinbrechender Dunkelheit auf die Suche nach einem Schlafplatz. Ein Hinweis von Anwohnern führte uns zu abgelegenen Olivenhainen, an einer Anhöhe. Mittlerweile war die Temperatur nachts auf 15 Grad gesunken und wir konnten entspannt im Olivenhain schlafen.

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